Die Krise von Covid 19 hat auch erhebliche Auswirkungen auf Leiharbeitnehmer, da viele von ihnen ihre Verträge verlieren oder ihre Arbeitszeit enden. In dieser schwierigen Zeit hat sich Ver.di einen neuen Tarifvertrag mit Gehaltserhöhungen von 1,9 Prozent im Westen und 3 Prozent im Osten im Jahr 2020 gesichert. Genauer gesagt ist die Lohnskala in zwei gleiche Teile unterteilt; diejenigen in der Hälfte mit niedrigeren Löhnen erhalten die größere Lohnerhöhung von 5,2%, während diejenigen in der oberen Hälfte eine Erhöhung von 4,8% erhalten. Die Lohnerhöhungen werden in zwei Phasen eingeführt, am 1. Mai 2018 und am 1. Mai 2019. Die niedrig bezahlte Gruppe wird ihre Löhne um 3,1 % und dann um 2,1 % erhöhen, während die Löhne der Zweitbeschäftigten um 2,7 % und dann um 2,1 % steigen werden. Das Endergebnis liegt sehr nahe an der ursprünglichen Lohnforderung von Verdi, die Gewerkschaft hat eine Erhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Inzwischen werden die Löhne für Lehrlinge in zwei Phasen erhöht, um 40 Euro und dann 30 Euro monatlich. Die Vereinbarung enthält auch eine Beschäftigungsgarantie, die bis zum 31. Dezember 2020 gilt.

ver.di und der Arbeitgeberverband der Versicherungen haben einen auf ein Jahr befristeten Tarifvertrag für Kurzarbeit unterzeichnet, der die Kurzarbeiterentschädigung auf 90 Prozent oder 95 Prozent des Nettolohns erhöht. Während der Laufzeit der Kurzarbeitsvereinbarung sind die Arbeitnehmer auch aus betrieblichen Gründen vor Entlassungen geschützt. Ver.di hat auch Verhandlungen mit den Arbeitgebern aufgenommen, um die staatlichen Zahlungen zu ergänzen, um die vielen Arbeitnehmer zu unterstützen, die noch immer schwierigkeiten haben, über die Runden zu kommen. Nachfolgend finden Sie weitere Informationen zu branchenspezifischen Vereinbarungen und dem deutschen System: Leider gilt dieser Deal jedoch nicht für die 20.000 deutschen Mitarbeiter von T-Systems International, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. Diese Mitarbeiter müssen das Ergebnis ihrer nächsten Vereinbarung abwarten, die Verhandlungen zwischen ver.di und der Unternehmensleitung sind für den 2. Mai angesetzt. Die Gewerkschaft Verdi rief zum 48-stündigen Streik auf, um die Tarifverhandlungen mit dem Einzelhandelsriesen “zu beschleunigen”. Die Gewerkschaft strebt seit langem einen Tarifvertrag für deutsche Amazon-Beschäftigte an. ver.di und der Verband der öffentlichen Arbeitgeber (VKA) haben sich am 1. April 2020 auf einen Tarifvertrag geeinigt, der Kurzarbeit im kommunalen Bereich und damit auch für Sparkassen-Beschäftigte betrifft.

Die Vereinbarung regelt und erhöht die Kurzarbeiterpauschale je nach Bezahlung auf 90/95 Prozent sowie den Ausschluss von Kündigungen aus betrieblichen Gründen während der Kurzarbeit und drei Monate danach. Das gilt für die deutsche Gewerkschaft ver.di, die mehrere Tarifverträge ausgehandelt hat, um die Löhne für Arbeitnehmer während der Pandemie in Branchen vom Einzelhandel über die Finanzierung bis hin zum Gesundheitswesen zu erhöhen. Alke Boessiger, Leiterin ICTS-Branche bei UNI Global Union, erklärte: “Das ist ein hervorragendes Ergebnis für ver.di und die 62.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom in Deutschland, die eine wohlverdiente Lohnerhöhung erhalten. Der Erfolg dieser Verhandlungen zeigt, was durch sektorale Tarifverhandlungen und starke gewerkschaftliche Unterstützung erreicht werden kann.” Amazon hat solche Forderungen zurückgewiesen und darauf bestanden, dass es sich auch ohne Tarifverhandlungen um einen “fairen und verantwortungsvollen Arbeitgeber” handelt und die Löhne, die es zahlt, am oberen Ende des Einzelhandels- und Versandhandels stehen. Verdi und Amazon streiten seit 2013. Die Gewerkschaft strebt einen Tarifvertrag für die Beschäftigten in deutschen Verteilzentren an, der sich an der Einzelhandels- und Versandwirtschaft orientiert. ver.di und die Deutsche Telekom Privatkundenvertrieb GmbH (PVG) haben einen Tarifvertrag über Kurzarbeit vereinbart, der Betriebsbedingte Kündigungen bis zum 31. Dezember 2023 ausschließt. Die bestehende Subvention für kurzarbeit wird von derzeit 80 % auf 85 % des Bruttolohns im Verhältnis zum Bruttolohn erhöht! Die Vereinbarung wurde innerhalb einer Woche über digitale Konferenzen erzielt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, und es geht um eine Lohnerhöhung zwischen 4,6 % und 5 %.