Die Tarifverträge zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften werden regelmäßig neu verhandelt. Ziel dieser Verhandlungen ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und das monatliche Bruttogehalt aller Beamten zu erhöhen. Das bedeutet, dass sich auch Postgraduierte auf ein etwas höheres Gehalt freuen können. Da Postgraduierte selten eine Vollzeitstelle besetzen, muss ihr tatsächliches Bruttogehalt auf der Grundlage ihrer Arbeitszeit angepasst werden. Löhne• Eine Lohnerhöhung von 4,3 % ab 1. April 2018 für alle Arbeiter und Auszubildenden. • Einmalige Zahlung für die Monate Januar, Februar und März 2018 in Höhe von 100 € für alle Arbeiter und Angestellten von 70 € für alle Auszubildenden. • Eine Zahlung im Jahr 2019 in Höhe von 400 € für alle Arbeiter und 200 € für alle Auszubildenden. Ab 2020 wird dieser Pauschalbetrag dauerhaft und tarifdynamisch sein (wird mit weiteren Lohnerhöhungen steigen). Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten. Die Vereinbarung zeigt auch, dass die “Flexibilität” am Arbeitsplatz nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Arbeitnehmern festgelegt werden sollte. Es gibt drei Hauptausleinen aus der Vereinbarung, die sich auf Löhne, Arbeitszeit und den so genannten Tariflohnzuschlag beziehen.

Die meisten Doktoranden werden an einer universität- oder außeruniversitären Forschungseinrichtung über ein Dritt- oder Förderzentrum ernannt. Dabei handelt es sich um alle Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, so dass das Gehalt für beschäftigte Doktoranden entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD) oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L) beruht. Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist, hat einen eigenen TV-H-Tarifvertrag. Weitere Möglichkeiten, Ihre eigene Promotion als JuniorWissenschaftler zu finanzieren, sind ein Promotionsstipendium, ein industrielles PhD-Programm an einem Forschungsinstitut in der Privatwirtschaft oder eine außerberufliche Promotion. Selbst im Falle eines industriellen Doktoratsstudiums werden Postgraduierte in der Regel auf der Grundlage eines Tarifvertrags bezahlt. Wenn Sie beispielsweise während Ihrer Tätigkeit bei einem Automobilhersteller promoviert haben, gilt der Betriebstarifvertrag, den die IG Metall mit dem Unternehmen abgeschlossen hat. Viele Doktoranden sind in drittfinanzierten Projekten beschäftigt, die von Job zu Job wechseln müssen, um ihr Einkommen zu sichern. Absolventen, die mindestens ein Jahr lang mit einem einzigen Arbeitsvertrag beschäftigt waren und somit die erforderliche Berufserfahrung erworben haben, befinden sich in der Tat in einer sicheren Position, was ihr Erfahrungsniveau angeht. Danach gelten kürzere Vertragsbedingungen als einschlägige Berufserfahrung.

Selbst der Wechsel zwischen verschiedenen Arbeitgebern, Staaten und Tarifverträgen ist kein Problem mehr, und die Dauer der einzelnen Stufen bleibt für Doktoranden und andere Forscher von nun an gleich. Sie müssen jedoch einen Antrag bei ihrem neuen Arbeitgeber einreichen. Im Falle einer schwierigen Kandidatensituation können die Institute ihre zukünftigen Mitarbeiter sogar teilweise unterbringen, indem sie sie beispielsweise früher als üblich in die nächste Erfahrungsstufe einordnen. In solchen Fällen muss der Postgraduierte jedoch auch die ersten zwölf Monate ohne Unterbrechung abgeschlossen haben. Arbeitnehmer, die als Postgraduierte von einem Tarifvertrag zum anderen wechseln, sollten sich vorab erkundigen, ob sich dies nachteilig auf ihr Gehalt auswirken wird. Die Tarifverträge sehen auch eine Reihe sehr unterschiedlicher Gehälter innerhalb der Lohngruppe 13 vor. Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren.