Die OECD-Statistik für den ausgewogenen internationalen Warenhandel beispielsweise verwendet ihren eigenen Ansatz, um internationale Warenhandelsstatistiken zu korrigieren und miteinander in Einklang zu bringen.43 Die Visualisierung zeigt hier die Entwicklung der gesamtzahlen Zahl der weltweit geltenden Präferenzhandelsabkommen, so die Welthandelsorganisation (WTO). Diese Zahlen umfassen notifizierte und nicht notifizierte Präferenzabkommen (die Quelle berichtet, dass nur etwa zwei Drittel der derzeit geltenden Abkommen bei der WTO angemeldet wurden) und werden nach Ländergruppen aufgeschlüsselt. In ähnlicher Weise stellen wir, wenn wir uns die Daten auf Länderebene aus dem letzten halben Jahrhundert ansehen, auch eine Korrelation zwischen Wirtschaftswachstum und Handel: Länder mit höheren BIP-Wachstumsraten neigen auch dazu, höhere Wachstumsraten im Handel als Anteil an der Produktion zu haben. Diese grundlegende Korrelation ist in der Grafik hier dargestellt, in der wir die durchschnittliche jährliche Veränderung des realen BIP pro Kopf gegenüber dem Wachstum des Handels (durchschnittliche jährliche Veränderung des Wertes der Exporte als Anteil am BIP) darstellen.1 (NB. Diese interaktive Grafik zeigt den Dienstleistungsverkehr als Anteil am BIP in den einzelnen Ländern und Regionen.) Diese Kennzahl (Verhältnis des Gesamthandels, der Exporte plus Importe zum globalen BIP) wird als “Öffnungsindex” bezeichnet. Je höher der Index, desto höher der Einfluss von Handelstransaktionen auf die globale Wirtschaftstätigkeit.19 Die verfügbaren Beweise zeigen, dass der Handel für einige Personengruppen negative Auswirkungen auf Löhne und Beschäftigungsmöglichkeiten hat; und gleichzeitig hat es einen großen positiven Effekt durch niedrigere Verbraucherpreise und erhöhte Verfügbarkeit von Produkten. Andere Studien haben gezeigt, dass länderspezifische Institutionen, wie z.B. Fremdsprachenkenntnisse, auch wichtig sind, um den Auslandshandel im Verhältnis zum Inlandshandel zu fördern (siehe Melitz 200831). Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der Handel wieder zu wachsen. Diese neue – und anhaltende – Globalisierungswelle hat dazu führen, dass der internationale Handel schneller gewachsen ist als je zuvor. Heute beläuft sich die Summe der Exporte und Importe länderübergreifend auf mehr als 50 % des Wertes der globalen Gesamtproduktion.

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